Finnische Gruppe Rajaton trifft auf BonnVoice und Eddi Hüneke

[…]Schon der Auftritt von BonnVoice war etwas Besonderes. Zum ersten Mal stand der Chor auf der [Bonner] Opernbühne (ebenso übrigens wie Rajaton), ließ sich die Anspannung allerdings nicht anmerken und setzte mit gewohnt herrlichem Klang und bemerkenswerter stilistischer Vielfalt ein Zeichen. Der Jazzklassiker “Birldland” sorgte genauso für Begeisterung wie ein Mash-Up aus “Rapper`s Delight”, “Another one bites the Dust” und einer Daft-Punk-Nummer, zumal BonnVoice hier den vermissten Drive durchblicken ließ, der für derartige Stücke essenziell ist.

Mehr davon bitte!

[…]Für Rajaton gab es stehende Ovationen – was wiederrum zu einer einzigartigen Zugabe mündete:

Zusammen mit BonnVoice und Eddi Hüneke sorgten Rajaton für einen finalen Ohrenschmaus

, der nach zweieinhalb Stunden alle Wünsche des Publikums restlos bediente.
Bonner Generalanzeiger, 01.02.2017

„Stimmlich gesehen gibt es derzeit in Stadt und Region wohl

kaum einen besseren Chor als BonnVoice

“ Das Vokalensemble um Dirigent Tono Wissing begeistert immer wieder mit einem perfekten, reinen Klang und Arrangements auf höchstem Niveau, die es scheinbar mühelos erklingen lässt. (…) Ein atemberaubendes „Wir sagen euch an“ mit phänomenaler Dynamik oder ein starkes „Es kommt ein Schiff geladen“ sorgten (…) für Gänsehaut-Momente. […]

BonnVoice schafft es „Ohren und Herzen zu öffnen.

Meisterhaft gesetzt und intoniert waren sie [: die traditionellen Weihnachtslieder] die Höhepunkte des Konzerts, die das Publikum immer wieder mit kräftigem Applaus honorierte.“ Bonner GA vom 20.12.16

Der Chor will es krachen lassen

[…]

Schon allein die Bandbreite von BonnVoice ist bemerkenswert:

Jazz,Pop, Folk, sogar Klagelieder befinden sich im Repertoire… …was der Chor präsentiert, ist vor allem angesichts einiger Arrangements, die schwerer kaum sein könnten, aller Ehren wert… Herrlich etwa Joe Zawinuls legendärer Titel “Birdland” bei dem vor allem der Alt mit perfektem Groove zu punkten weiß, oder bei dem perfekt gesungenen “Eleanor Rigby”… für den stärksten Moment des Abends (unmittelbar nach einem grandiosen “You take my Breath away”) sorgte allerdings ein Ensemble, das sich an das Pentatonox-Arrangement von “Royals” wagte. Und gewann.
General Anzeiger Bonn, 1.05.2015

Schwirren und Schwelgen der Töne

Von Christine Schulze
BAD NEUENAHR. Bonn Voice, das heißt so viel wie “Stimme Bonns”. Und glaubt man dem A-cappella-Chor, der sich eben
diesen Namen gegeben hat, dann ist die Stimme Bonns jung und überwiegend weiblich, klar und hell, sauber und äußerst
fein modelliert, und sie hat einen langen Nachhall.
Gerade das erlebte ein leider nur kleines Publikum am Mittwochabend in der Konzerthalle im Kurpark in Bad Neuenahr. Dort
war der von Tono Wissing 2009 gegründete und seitdem auch geleitete Bonner Vokalchor, der sich dem Vocal Jazz und Vocal
Pop verschrieben hat, zu Gast.

Wer dabei an laute und turbulente Lied-Aufführungen denkt, befindet sich auf dem Holzweg. Es ist ein sanftes Schwingen in den Melodien, ein Schwelgen in Musik, bei der die menschliche Stimme neben den Worten gleichzeitig Begleitinstrument ist. Es ist Musik, die hinhören lässt, den Zuhörer voll in ihren Bann nimmt, Spannung, die sich nur langsam abbaut.

Entsprechend stürmisch war schließlich der Beifall der wenigen Besucher, die in die Konzerthalle gekommen waren, nach
jedem Stück.
Selbstbewusst beschreitet der Chor das Podium. Die Frauen in kirschroten oder grasgrünen, einige auch in schwarzen
Kleidern, die Männer etwas gedeckter aber immer passend dazu. Und schon geht's los: “Dadadadum . . .” dann etwas Text
in englischer Sprache, aus dem sich die Worte “merry christmas” heraus kristallisieren, als ob Töne schwirrend durch
den Raum fliegen.
Weiter geht's zunächst weihnachtlich: “Nun seid mal still” analog zu dem bekannten “Still, still, still, weil's
Kindlein schlafen will”. Die Melodie leicht poppig verfremdet, und nach einem energischen “Still, still, still” wird die
Ruhe dann doch heftig gestört: “Weil die Weihnachtschöre singen”.

Es folgen die Beatles. “All the lonely people”, die Melodie zurückgenommen, fast gesäuselt, bedauernd, dass so viele
Menschen Weihnachten allein sind.
Mit “Good Times” geht es weiter, die Musik beschwingt, der Ausdruck spaßig, fast pantomimisch.

Bis sich Dirigent Wissing an den Flügel setzt, das nächste Lied intoniert und Sängerinnen und Sänger in den Saal gehen, das Publikum
in ihre Mitte nehmen. “Hold me now, touch me now” – ein Lied, das die menschliche Sehnsucht nach Liebe und Nähe zart
ausdrückt. In der Nähe hört man jede einzelne Stimme.
Dann geht's um die Gefühlswelt der Männer, die tapfer und stark sein sollen.
Generell treten Sängerinnen und Sänger in immer neuen, unterschiedlichen Konstellationen auf, treten hervor, übernehmen Soloparts, moderieren auch gelegentlich, kommunizieren miteinander, so dass immer Bewegung auf der Bühne ist.
Ausdrücklich lobte Chorleiter Wissing die hervorragende Akustik in der Konzerthalle, wo das Singen so richtig Spaß
mache. Schade für alle, die bei diesem außergewöhnlichen Musikereignis fehlten.
General Anzeiger Bad Neuenahr vom 16.01.2015

Die Magie des Chorgesangs
[…] Die Bonn-Voice-Interpretation von Cohens “Hallelujah” wurde auf YouTube bereits mehr als 830 000 Mal geklickt, und auch während der jüngsten Darbietung im Pantheon wird klar, warum das so ist: Es handelt sich um

die pure Magie des Chorgesangs

.Weitere Höhepunkte sind Sinéad O'Connors “Nothing Compares 2 U”, “Nothing Else Matters” (Metallica) und der Queen-Doppelpack aus “Somebody To Love” und “You Take My Breath Away”. Ein wahrer Hochgenuss.

General-Anzeiger Bonn, 9. September 2014

Am Ende singen alle „Halleluja“ – Händel-Projekt in der Bonner Kreuzkirche

Man nehme zwei ausgezeichnete Chöre verschiedener Genres, zwei ebenso gute Instrumental-Ensembles und natürlich zwei gewitzte Chorleiter, die immer wieder ganz besondere Ideen haben, um auch geistliche Musik aktuell zu machen.
Das Ergebnis dieser Zusammenarbeit der Chöre „Bonnvoice“, „Vox Bona“, der Ensembles „Bonnbarock“ und „Bonn Jazz Orchester“ unter der Leitung von Karin Freist-Wissing und Tono Wissing war am vergangenen Wochenende in der Kreuzkirche zu erleben. Basis der „Soulful Celebration“ war die Musik zu Händels Oratorium „Messiah“.
In ausgewählten Chorsätzen stellten „Bonnvoice“ und „Vox Bona“ Original und Bearbeitung einander gegenüber. Die Jazzbearbeitungen stammten dabei von Größen wie Mervyn Warren, Cedric Dent, Mark Kibble, Patti Austin, Stevie Wonder und Al Jarreau. In fast stetigem Wechsel waren die beiden Gruppierungen zu hören. Beide Chorleiter hatten die solistischen Stellen durch Chormitglieder besetzt.
General-Anzeiger Bonn, 10. März 2014

Schwerelose Musik im großen Format – Das A-capella-Ensemble “BonnVoice” begeistert seine Fans im Pantheon

Bunte Kleider der Damen und schrille Hemden bei den Herren sowie choreographierte Performance gehörten genauso zu dem Programm der schwerelosen Musik wie die belebende Moderation durch verschiedene Mitglieder. […] Die britische Rockgruppe Queen und vor allem Freddy Mercury inspirierte die Damen des Chors zu der Nummer “Somebody to love”. Die Herren hielten mit ihrem vom Rap inspirierten Auftritt “Geek in the pink” nicht weniger stark dagegen. 

Bonner Rundschau, 7. November 2013